Die Freiwillige Feuerwehr zu Gast bei der Grundschule

Im Rahmen einer Projektwoche der Grundschule Mittel-Gründau wurde die Freiwillige Feuerwehr Mittel-Gründau eingeladen, sich der vierten Klasse einmal vorzustellen und das Thema Feuerwehr näher zu bringen. Bereits beim Eintreffen mit den beiden Feuerwehrfahrzeugen am Schulgelände staunten die ein oder anderen nicht schlecht, hatten Sie „die Feuerwehr“ doch meistens nur auf den Festen oder von weitem nur gesehen.

Zunächst wurden im Klassenraum

allgemeine Fragen vom Jugendfeuerwehrwart F. Razen sowie seinem Stellvertreter R. Neuweg gestellt und auch beantwortet. Dabei ging es von der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmanns über verschiedene brennbare Stoffe bis hin zu Gefahren an der Einsatzstelle durch viele interessante Themen.

Gleichzeitig wurden auch Experimente vorgeführt. Warum brennt Sägemehl schneller als eine Holzwäscheklammer? Wie und wo bewege ich mich in einem verrauchten Raum am besten fort? Brennt Metall auch? Von diesen und weiteren Experimenten waren die Kinder begeistert.

Anschließend wurden vier Gruppen gebildet, welche in einem rotierenden System jede Station, kennen lernen konnten.

Als erstes Stand „Schlauchkegeln“ auf dem Programm. Ziel dabei war es, einen Feuerwehrschlauch so auszurollen, dass er einen vorgegebenen Zielbereich durchquert. Einzelne Schlaucharten wurden vorgestellt und deren Funktion erklärt.

Bei der Zweiten Station wurde mit dem Firetrainer geübt, wie man Brände richtig löscht. Dabei brannten unterschiedliche Übungsobjekte.

Die dritte Station beschäftigte sich damit, wo man Löschwasser findet, wie man dieses anzapft und wie es im Anschluss bis zur Pumpe im Fahrzeug gelangt.

Die vierte und letzte Station zeigte dann, wohin das Wasser aus der Pumpe über den Verteiler bis zur jeweiligen Wasserabgabestelle fließt. Dabei wurden Strahlrohre vorgenommen, ein Wasserringmonitor aufgebaut und der Lüfter abwechselnd in Stellung gebracht.

Zum Schluss wurde für alle Klassen noch eine Fettexplosion vorgeführt, wobei sich eine Schülerin unter vorheriger Anweisung dazu bereit erklärte, den Brand mit einfachsten Mitteln alleine zu löschen - einfach den Deckel auf den Topf legen. Danach folgte noch die Explosion einer Spraydose.

Die Präsentation der Feuerwehr war so erfolgreich, dass bereits zum nächsten Jugendfeuerwehrtreffen am selben Abend (mittwochs von 18:00 bis 20:00) fünf neue „Rekruten“ sich beim Jugendwart zur Übung meldeten und der ersten Übung nicht nur beiwohnen, sondern bereits schon mit Helmen und Handschuhen versehen tatkräftig mitmachen durften. Dabei konnten sie gleich unter Beweis stellen, was sie morgens gelernt hatten.

Bedanken möchten sich an dieser Stelle der Jugendwart und sein Stellvertreter nicht nur bei der Grundschule Mitte-Gründau für die Einladung, sondern auch bei allen Helfern der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr, welche den Vormittag wieder einmal zu einem vollen erfolgt geführt haben.

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